your challenge is our passion!

Die SRCAC 2016

Inzwischen ist der erste Monat des neuen Jahres auch schon bald wieder Geschichte und die Planung für das Jahr steht. Einige Dinge ändern sich. So musste sich das OK von einem Gründungsmitglied verabschieden, was wir auch gebührend getan haben. 22 Scale-Challenges und Adventures haben wir in den letzten Jahren zusammen durchgeführt und im Rahmen des Abschieds haben wir ihm den unkündbaren und exklusiven Status des allerersten "SRCAC-Urgestein" verliehen. Nochmals, Danke für diese tolle Zeit!
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Wir hatten aber Glück und konnten die entstandene Lücke mit einem kompetenten und sehr motivierten Teilnehmer füllen. Er ist unser absoluter Wunschkandidat und wir freuen uns, dass er sich bei uns reinhängt und den Karren mitzieht!

Mehr zu den personellen Veränderungen im Forum.


Wieder mal werden wir etwas Neues ausprobieren. Ultra4 ist in aller Munde und im Original eine ausserordentlich attraktive Raceklasse, welche jeweils im berühmten King of the Hammers Race gipfelt. In den USA werden unter dem Label U4RC bereits seit einiger Zeit Rennen mit RC-Fahrzeugen in dieser Klasse durchgeführt. Wir werden einen Testlauf mit einem minimalen Reglement durchführen um zu sehen, wie diese Klasse in der Schweiz ankommt und ob daraus eine Race-Serie werden kann. Mehr dazu wie immer im Forum.


Schon bald geht es los mit der traditionellen Winterwanderung am 30. Januar auf der Ibergeregg/SZ. Auch die anderen Termine 2016 stehen und wir freuen uns auf ein tolles Jahr mit vielen Teilnehmern.

In Klammern jeweils das Verschiebedatum, falls wetterbedingt notwendig.

Sa. 30.01. (Sa. 06.02.) Winderwanderung Ibergeregg
Sa. 07.05. (Sa. 14.05.) Challenge Berner Oberland
(Verschiebedatum wäre ein Kollisionsdatum mit dem Superscale in Dortmund. Leider aber nicht anders zu machen.)
Sa. 25.06. (So. 26.06.) Scale-Callenge Innerschweiz
Sa. 13.08. (So. 21.08.) Hochgebirgs-Adventure
Sa. 29.10. (So. 30.10.) Kürbisrally Nordschweiz

Das war die SRCAC Kürbisrally '15...

Der Halloween-Samstag in der Schweiz, genauer gesagt, der letzten Samstag im Oktober. Bleiern-grau hängt der Hochnebel über den sanften Waldhügeln des nördlichen Grenzgebiets der Schweiz. Die Blätter der Bäume legend sich schon im Fallen vermodernd über den Waldboden und die umherstreifenden Jäger haben das Wild in den Wäldern in den letzten Tagen und Wochen auch zum Schweigen gebracht. In dieser komponierten Landschaft und Jahreszeit fand die SRCAC Kürbisrally ’15.

Pünktlich auf den frühen Nachmittag trafen sich die eingefleischten Kenner, Geniesser, aber auch Neulinge am Feuerwehrlokal zu Wilchingen. Nach einer kurzen Begrüssung und Einweisung hiess es schon die Lunchpakete am fahrend Markstand fassen und nach eigenem Gusto befüllen. Denn dieses Mal durfte jeder seine Verpflegung aussuchen (man wird ja langsam komfortabel) und jeder durfte sein so ausgesuchtes Verpflegungssäcklein selber an den Zielort tragen. Auch ein Service der SRCAC – „carry your own meal“ im Rahmen der Gesundheitsinitiative die wir stillschweigend lanciert hatten.

Mit den exorzierten Shuttleautos ging es dann ins Zielgebiet...der Parkplatz am See im Wangental. Von dort hiess es sich sammeln um dann am malerischen Ernstelbach den alten Burgweg unter die Füsse resp. Räder zu nehmen. Immer höher stieg der Weg an, lästiges Laub sammelte sich an und dann und wann hörte man ein *klonk* wenn wieder ein Fahrzeug einen im Laub versteckten Stein gefunden hatte. Knifflige Passagen wechselten sich mit knackigen Abfahrten ab und langsam ging es wieder runter. Dann schwenkten wir auf den Wanderweg zur Ruine Radegg ein und mit den Steilkehren, den fiesen Wurzeln und den vielen Fahrmöglichkeiten gewannen wir an Höhe, die Fahrzeuge verloren Amperekäfer und die Fahrerinnen und Fahrer wenige Schweisstropfen.

Oben angekommen fand man sich auf dem Vorplatz der Ruine Radegg wieder wo an der Grillstelle das Feuer schon loderte und alle Anwesende sanft warm räucherte. Alsbald wurden die mitgebrachten Schlauchfleischformen auf dem Grill heiss gemacht, es wurde gegessen, gequatscht, auf den vorbereiteten Kursen gefahren und den Einbruch der Dämmerung abgewartet.

Nach dem sanften Eindunkeln ging es in die Ruine Radegg wo uns der Local die Geschichte und die Sage rund um die Ruine Radegg näher brachte. Er tat dies mit so grossem Elan, dass sich das Kätterli zu Radegg den Anwesenden doch noch zeigte und für wohlige Gänsehaut sorgte.

Um die gruseligen Gedanken zu vertreiben wurden nach der Rückkehr die Lichter an den Fahrzeugen angemacht und sich auf den Abstieg zum Parkplatz vorbereitet. Einige Fahrzeuge hinterliessen bei den Anwesenden bleibende Erinnerungen, tanzen doch auch heute noch farbige Flecken auf der Netzhaut herum. Netzhautpeitschen, Netzhautbrenner, Blätterverdampfer oder gar Strahlenkanonen auf der extremen Seite, Fahrzeuge mit Kerzen(!) als Beleuchtung gab es auch. So beleuchtet fuhr der Konvoi durch die mittlerweile stockdunkle Nacht seinem Ziel entgegen – den sicheren 1:1-Fahrzeugen.

Wir vom SRCAC-OK danken allen Teilnehmern für ihren Mut und den gemeinsam verbrachten Tag in den unheimlichen Hügelwäldern zu Wilchingen…

SRCAC Kürbisrally vom 31. Oktober 2015...

Nicht verpassen: am Samstag 31. Oktober 2015 findet die SRCAC Kürbisrally 2015 in Wilchingen (SH) statt!!!

Walpurgisnacht, the night of the living dead oder gar die Nacht der langen Messer - alles ist möglich an Halloween. Sogar ein Spätnachmittags/Nachtadventure der besonderen Art rund um die Burg Radegg. Im Herbst, wenn der Nebel durch die unheimlichen Grenzhügel des südlichen Germaniens schleicht und wo möglich das „Kätterli zu Radegg“ sein Unwesen treibt...dann, ja dann werden die Knöchel an den Händen weiss und weisser wenn die Fernsteuerungen härter als üblich gepackt werden. Der kalte Angstschweiss auf der Stirne wird verstohlen weggewischt und das flaue Gefühl im Magen ist dem verdorbenen Fastfood ganz schnell zugeschrieben - aber wenn man ehrlich ist: man fühlt sich auch in der Gruppe heimlich unheimlich fürchterlich. Wer ist dabei und wessen Karre mag das klappernde Geräusch der Fahrerzähne mit ihrem Singsang des Hauptzahnrades zu überdecken?

Der Herbst hält Einzug in der Schweiz und wenn die Tage kürzer werden, das spärliche Licht vom aufkeimenden Nebel auf mystische Weise aufgesogen wird und die Bäume langsam in ihrer sterbenden Blätterfärbung an die unendlichen Walddschungel von Stephen King’s Heimat erinnern, dann, ja dann wird es langsam Zeit seine Karre für das letzte und sicher speziellste SRCAC Adventure des Jahres 2015 bereit zu machen. Dann nämlich steht für die unerschrockenen, abgehärteten und krassen Veteranen der SRCAC-Adventures eine neue Herausforderung an. Unsere SRCAC Kürbisrally verschlägt uns in die Waldhügel des nördlichen Grenzgebiets der Schweiz. „Laaaaangweilig!“ mögen nun einige denken, da es dort ja vor lauter Bäumen und Laub keine Dinge gibt die ein Scaler herausfordert und den Fahrer an seine Grenzen bringt. Aber wenn wir Euch sagen dass es dort mehr als Bäume und Laub gibt? Dass der an den Reben hängende Wein seine unheimliche Lebenskraft an den umherwabernden Nebel abgibt wenn er langsam als reife Traube sterbend zu Eiswein wird? Oder dass verwunschene Ruinen mit mehr Leben des Nachts erfüllt sind als Discotempel? Dass der Nebel immer zuerst seinen Opfern um die Füsse schleicht um sich dann langsam von hinten klammheimlich mit feucht-kühlem Griff um die Kehle legt? Oder dass das Rascheln von Laub nicht immer der Wind ist, sondern dass die Besen der Hexen dieses aufwirbeln auf ihrem Ritt durch Nacht und Wind auf der Suche nach Opfern für ihre Rituale? Dass die Geschöpfe der Nacht die Angst von Menschen riechen können? Oder Licht nur für den Menschen subjektiv eine nervliche Beruhigung ist – und er damit für die unheimlichen Jäger der Nacht zum beleuchteten Imbiss wird? Dass Sagen und Geschichten immer einen wahren Hintergrund haben und man sich nie sicher sein kann ob über die Jahrhunderte nicht entscheidende Details vergessen gingen – mit Sicherheit wurden nicht die schönfärberischen Aspekte unter den Teppich gekehrt! Oder dass die Macher von Horrorblockbustern sich die Inspiration in ebendiesen Wäldern holten...und sich die Wälder sehr viele von ihnen holten und sie bis zum heutigen Tag verschwunden sind.

Na, immer noch langweilig und uninteressant? Wer von Euch hat sich soeben als Memme geoutet und sich beim Lesen der Zeilen in die Ritze seines Sofas verkrochen? Oder wer hat verstohlen um sich geblickt und ist dann mit zitternden Fingern zum Lichtschalter geschlichen um die Dunkelheit im Zimmer zu vertreiben? Aber wer hat sich soeben in den Keller verzogen, den Gamma-Ecto-Plasma-Rucksacknachbau mit Urandioxidtabletten aufgefüllt und dabei die Titelmelodie vom „Ghostbuster“ gesummt? Etwas dazwischen wird es auch an der SRCAC Kürbisrally nicht geben – kommen und erleben oder nichtkommen und verpassen. Oder vielleicht kommen und nicht zurückkehren...so in der Art etwa. Man kann es natürliche Auslese nennen, wir vom SRCAC nennen es „Fütterung der unheimlichen Hügelwälder“ – dann haben wir wieder für ein Jahr Ruhe von dem unheimlichen Getier und können unbesorgt die Gegend mit unseren Wägelchen unsicher machen.

Na, immer noch die Titelmelodie der „Ghostbusters“ im Kopf? Oder schon den Mageninhalt auf der darminalen Abkürzung in die warmgefurzten Unterhosen befördert? In beiden Fällen würden wir uns freuen, Dich als Frischfleisch...äh Opfergabe...äh Teilnehmer an der SRCAC Kürbisrally vom 31. Oktober 2015 begrüssen zu dürfen.

Treffpunkt wird für alle Wagemutigen eine zivilisierte und sichere Umgebung sein, mit Asphaltboden, Licht und Gebäuden drumherum: Feuerwehrmagazin Wilchingen heisst der sichere Hort für Eure grossen Fahrzeuge. Dann werden Eure weissen Ärsche mittels exorzierten Shuttles zum Ausgangspunkt der Rally gefahren. Am Ausgangspunkt angekommen wird im Rudel durch den dichten Nebel...äh den schönen herbstlichen Wald der im güldenen Sonnelicht leuchtet und glänzt über verschlungene Ritterpfade langsam zur Burg Radegg hochfahren. Oben angekommen wird uns Speis und Trank (Opferfleisch wird von den unheimlichen Waldhügeln nur gut genährt und aufgefüllt akzeptiert) und ein paar schöne Scalekurse erwarten. Mit dem Eindunkeln werden wir dann noch die Ruine der Burg Radegg besichtigen und uns den Rücken gegenseitig frei halten. Anschliessend wird es über schöne Wege durch die nun herrschende Nacht zurück zum Ausgangspunkt fahren- den Weg einzig beleuchtet von unseren treuen Fahrzeugen. Die Shuttles werden dann die übriggebliebene Gruppe wieder zum sicheren Parkplatz zurückchauffieren.

Na, wer spürt das Verlangen den Hügeln in die unheimlichen Augen zu sehen und mit uns einen Samstag der nicht ganz alltäglichen Sorte zu verbringen?


Die Anmeldung findet ihr hier - ANMELDUNG! und weitere Infos HIER!

Diverse Kleinigkeiten...

So, die SRCAC geht auch mit der Zeit und wenn jemand Technikerin ist und was Neues ausprobieren möchte, so kann er uns unter paypal.me/srcac gerne mal einen Obolus zukommen lassen - völlig unkompliziert, schnell und vor allem wäre es ungemein nett von Euch :-)

Ebenso haben wir den Jahreskalender aufgefrischt, auch wenn es langsam mit dem Jahr gegen das Ende zu geht - aber es ist nie zu spät für gute Termine. Schaut doch rein in den Jahreskalender ==> Drück mich!

Das war das "Stone Slicer" vom 22. August 2015...

Keine Kuhglocken, keine Geissen, keine Fliegen, keine Wespen...kurzum tönt es wie nach der totalen Absenz von Lebewesen. Doch halt, wir reden hier nicht von einem toten Ort im Gegenteil: Das Steingletschergebiet auf dem Sustenpass war gestern voll mit Leben: Helikopter die kreisten, Töffmotoren die unablässig kreischten und Velofahrerlungen die pfiffen. Und in Mitten der ganzen Kakophonie von Geräuschen, unter dem Antlitz der gnadenlos vom Himmel scheinenden Sonne, mittendrin in wunderschönen Panoramen mit Bergen die auf die Netzhaut einhämmerten, ja da, da waren 13 Fahrzeuge auf steinigen Pfaden unterwegs und suchten den Weg in die unendlichen Höhen.

Der Spätsommertag mit Wander- und Spassgarantie begann für einige schon früh am Morgen mit der Anreise auf den Sustenpass. Dieser Herzbeschleunigungsabschnitt wurde unter tatkräftiger Mithilfe von vielen stausüchtigen Automobilisten, lebensmüden Velofahrern und rasenden Organspendern auf zwei motorisierten Rädern ermöglicht. Sobald man die Todeszone Strasse verlassen hatte und sich ermattet auf die Terrasse des Hotels Steingletscher fallen liess um ein Kaffee mit zitternden Händen runterzufräsen, da begann der Spass erst recht. Nach und nach näherte sich der Minutenzeiger der 12 und da hiess es schon sich auf den Weg machen zum Parkplatz Gletschersee wo die übrigen Teilnehmer sich ebenfalls einfanden.

Auf dem Parkplatz Gletschersee wurden aus diversen 1:1-Fahrzeugen kleine Maschinchen ausgeladen, es wurde gefachsimpelt, Nettigkeiten unter Gleichgesinnten ausgetauscht, Sonnencreme eingestrichen und die letzten Habseligkeiten in die Rucksäcke gepackt. Nach der Begrüssung durch den Bärenführer und den obligaten Posershots ging es auf den Trail runter zum Hotel Steingletscher. Erste Bergungsaktionen waren schon nach 5 Minuten Fahrzeit zu beobachten und viele Zuschauer staunten über die kleinen Fahrzeuge. Beim Hotel angekommen hiess es scharf links wenden und an der Alpkäserei vorbei auf den Wanderweg nach oben einzubiegen. Die ersten Anstiege waren noch flott zu meistern doch nach und nach türmten sich die Herausforderungen auf und es wurde mit den Winden, Abschleppseilen, Sandblechen oder gar mit brutaler Motorenleistung gearbeitet. Man schraubte sich in ungeahnte Höhen hinauf, begleitet von Pfiffen der Murmeltieren, dem Sirren von Libellen und dem Keuchen der Teilnehmer. Es wurden Stossdämpfer neu zusammengebaut, Antriebswellen festgezogen, glühende Motoren abgekühlt und die Fahrzeuge von kremierten Amperekäferchen befreit – und dies alles auf dem Wege nach oben.

Oben angekommen, nach gefühlten 100 Stunden, wurden die Teilnehmer mit der wunderschön-kitschigen Panoramensicht des Sustengebiets belohnt – und auch ein Gläschen „Surprise“ durfte hier nicht fehlen. Weiter ging es dann zum Bergsee und dann über verschlungene Wege wieder runter auf den Rückweg zum Parkplatz Gletschersee. Auf dem Wege dahin wurden Mensch und Maschine nochmals gefordert, denn die lange Fahrzeit machte die Beine müde, die Konzentration abwesend und den Fahrstil der Teilnehmer unberechenbar. Aber unten kamen alle heil an und als das kalte Gletscherwasser entdeckt wurde gab es für viele Fahrzeuge noch eine Abkühlung.

Auf dem Parkplatz eingetroffen wurden die Fahrzeuge verstaut und an den Gestaden des Gletschersees durften die Grills namens „Inferno 2000“ zeigen ob sie mit den noch leicht frostigen Würsten fertig wurden. Hörnlisalat, Brot und Kaffee rundeten das lukullische Mahl in zauberhafter Bergkulisse ab und alsbald mit dem Einsetzen der Dämmerung starteten die 1:1-Fahrzeuge ihre Motoren und fuhren in den vom Abendrot leuchtenden Horizont...

Wir vom SRCAC-OK danken allen Teilnehmern für den coolen Tag unter Freunden und gratulieren zu der erbrachten Leistung. Auch freuen wir uns auf das vierte und letzte Adventure des Jahres 2015 im Oktober mit Euch.

Verschiebung "Stone Slicer" vom 15. August auf den 22. August!

Nachdem sich der Forecast für nächsten Samstag nochmals verschlimmert hat, müssen wir das Adventure definitiv auf den 22. August verschieben. Wie gesagt, es gilt safety first! Bei 6 Grad und strömendem Regen können wir das schlicht nicht mehr gewährleisten. Aber bestimmt habt ihr das alle auch schon selber im Wetterbericht gesehen oder gelesen und habt die Verschiebung bereits erwartet.

Ich hoffe natürlich nun, dass die zahlreichen, bisher angemeldeten Teilnehmer flexibel sind und wir euch alle am 22. August, also übernächsten Samstag, beim Steingletscher auf dem Susten begrüssen können. Eure Zahlung gilt selbstverständlich auch für den Verschiebetermin!

Danke fürs Verständnis!