Das war das Stonerocker Festival 2014...

Wie schon im vorherigen Beitrag angedroht: eine Delegation des SRCAC-OK’s und noch viele weitere Scalerverrückte aus der Schweiz (und weiteren 8 Nationen) waren am vergangenen Wochenende am Stonerocker Festival in Retz (AT) zugegen und schrieben Geschichte mit der ersten europäischen G6 und zwei ganz geilen Tagen.

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Mehr Futter für die Augen gibt es hier und hier!

SRCAC im Ausland: 2. Event

Am kommenden Wochenende finde das Stonerocker Festival mit der ersten G6 auf europäischem Boden statt. Auch hier wird die SRCAC vertreten sein - auch wenn insgesamt rund 1’800km mit dem Auto für den Hin- und Rückweg zu machen sind.

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SRCAC im Ausland: 1. Event

Am vergangenen Samstag fand in Bludenz (AT) der Bodensee Scale Run / 3-Länder Scale Run statt und ein OK-Mitglied der SRCAC war auch dabei.

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Das war das 4. SRCAC Adventure...

Güldenes Licht das sich im langsam auflösenden Morgennebel den Weg zum taubedeckten Boden bahnt, Blätter die sich langsam verfärbend dem Ende ihres Lebenszyklus hin bewegen und die Natur die sich langsam aber sicher der wohlverdienten Winterruhe entgegen bettet. In Mitten dieser traumtänzerisch-malerischen Zeitscheibe rotten sich komisch angezogene Leute, teils mit Käppi, teils mit dicken Schuhen und mit sonderbaren vierrädrigen Gefährten auf einem abgelegenen Parkplatz zusammen um der Natur noch ein letztes Mal einen Besuch abzustatten, bevor sie sich dann zum Darniederliegen und Abnippeln definitiv zurückzieht.

So geschehen am letzten Samstag vor den Toren Luzerns, im Herzen der Zentralschweiz. Anlässlich des 4. SRCAC Adventures, welches für das Jahr 2014 auch gleich das letzte Adventure darstellte, trafen sich die verwegenen Typen mit ihren abenteuerlichen Fahrzeugen nochmals, um die Region der Allmig mit ihren samtweichen Hügeln, moosigen Passagen, schlammigen Löchern, felsgesäumten Aufstiegen und trickreichen Ecken in Mitten unbarmherziger Penetration der Netzhaut mit grüner Vegetation zu befahren. Pünktlich zur MIttagszeiut ging es unter dem lustvollen Schnaufen der Begleithunde los und es galt schon anch wenigen Metern einen ersten Hügel zu erklimmen…wimmernde Motoren…äh Menschen hörte man dort doch schon. Aber zum Glück ging es bald weiter mit Bachpassagen, ersten Reparaturen und den ersten ängstlichen Fragen „Wo sind wir denn?“. Sonnendurchflutete Wiesen mit feinstem Schlamm, ausgewaschen Wege und immer wieder das Grün das die Netzhaut unbarmherzig peitschte.

Über Stock und Stein, mal steil, mal flach, mal hügelig, mal abwärts….dazwischen Zeit für Gespräche, Reparaturen und weitere Dinge die auf einem Weg erledigt werden müssen. Und über allem die mäjestätischen Baumwipfel und darüber die helle Herbstsonne die ihr letztes Licht über der sonst nicht so vom Wetter verwöhnten Truppe vergoss. Nach rund 5 Stunden wurde am Seelein zur ewigen Ruhe die Feuerstelle erreicht und man begann mit eichhörnchengleicher Mentalität sogleich Bratstecklein zu schnitzen, Fahrzeuge zu reparieren, Bier zu zischen und Feuer zu machen. Bald darauf loderte das Feuer währenddessen fleissige Teilnehmer einen Scalerun im Wald absteckten der es dann nach dem Abendmahle zu befahren galt. Die Würste schmeckten ausgezeichnet und mit dem Niederbrennen der Glut entflammte das Feuer der Teilnehmer nochmals heftig um den Scalerun zu meistern und dann langsam in der einbrechenden Dämmerung, ja man kann schon fast sagen mit dem Aufzug der Sterne, sich mit den kleinen tapferen Fahrzeugen und deren Lichtgewitter sich dem Ausgangspunkt entgegen zu bewegen um dann erfüllt mit Eindrücken und gefüllt mit Speis und Trank den heimatlichen Gefilden entgegen zu gleiten.

Wir vom SRCAC-OK danken allen Teilnehmern für den unvergesslichen Tag und möchten es nicht unterlassen allen für Ihre Teilnahme an einem der SRCAC Adventures 2014 zu gratulieren! „Tough is not enough“ lautete das Motto der ersten SRCAC-Stunde – aber der vergangene Samstag zeigte auch dass „tough“ nicht immer „tough“ im Sinne von vollständier köperlicher Auflösung sein muss, sondern es dabei reicht wenn die Netzhaut ergrünt während der Teilnahme.

Und zu guter Letzt: das 4. SRCAC Adventure!

Das 4. SRCAC Adventure des Jahres 2014 findet an einem bekannten Ort in der Zentralschweiz statt.

Das Gelände wurde in den vergangenen Wochen intensive beschnüffelt und erkundet - auch dise Woche wird bis zum vorletzten Tag immer und immer wieder die Lokalität begutachtet und durchforstet, markiert und beschnuppert. Das 4. Adventure wird in etwa gleichlang wie das vom Juni - aber höhenmetertechnisch wird es nicht zu ungeahnten Höhenflügen ansetzen. Aber eine Herausforderung wird es allemal - für die Augen, Ohren und die Nase. Der fahrerische Schwierigkeitsgrad ist über alles gesehen so im Bereich 7+ von 10 anzusiedeln - aber dies nicht immer, sondern nur etwa während 60% der Strecke :grins: - und ein paar knackige Passagen werden Euch erwarten. Aber hauptsächlich geiles Fahren in Mitten einer unberührten (naja, fast) Natur voll mit grünen Farben die sich langsam dem Herbste anpassend verändern. Die Ausgangsbasis befindet sich mit rund 500 Meter über Meer für unsere Verhältnisse schon fast im Flachland...auch das Tagesziel wird sich nur rund 100 Höhenmeter weiter oben befinden :lol:

Euch erwartet eine herausfordernde Strecke, auf der ihr ohne Winde, Abschleppseil (ich meine nicht solche 30cm langen Vitrinendekostücklein...) und helfende Mitfahrer aufgeschmissen seid. Grüne Teppiche, dreckige Stellen, schmierige Steine und allerlei Material mit Hindernisfaktor wird Euch und Eurem fahrenden Apparat begegnen. Fahren ist die Devise, aber auch der Genuss der Natur steht weit oben auf der Rangliste - gleich nach Akkuwechsel und Überleben. Also ziemlich weit oben - mehr oder weniger. Aber keine Angst: Alles ist fahr- oder überlebbar und wir werden jede Menge Spass im Gelände haben. Bevor ihr auf Grund der Strapazen eingeht (und Euer Wägelchen munter weitersurren will) werdne wir eine lauschige Grillparty in Mitten der Natur einlegen. Aber nix mit langem Erholen: Ein knackiger Scalerun wird auch zum Dessert gereicht! So gestärkt, mit frischen Saft vollgepumpt und wieder halbwegs ansprechbar werden wir dann im schwindenden Tageslicht dem Ausgangspunkt entgegen gehen wo ihr dann mit einer gesunden Frischluftvergiftung in Euer 1:1-Fahrzeug reinfallen dürft.


Provisorischer Ablauf
- Wir treffen uns voraussichtlich um 12.00 Uhr im Herzen der Zentralschweiz auf einem asphaltierten(!) Parkplatz.
- Wir werden den ganzen Tag draussen unterwegs sein. 20-21 Uhr solltet ihr auf dem Heimweg sein.
- Ihr braucht schätzungsweise 4'000 - 6'000mAh Strom an 3S. Reserve ist immer gut! An 2S entsprechend mehr...
- Keine zu grosse Übersetzung. Ihr werdet bestimmt nicht rennen und die Motoren werden es euch danken.
- Käppi, Regenjacke, Wanderschuhe, genügend Flüssigkeit etwas Trockenes zum Anziehen.
- Es gilt das SRCAC Scale-Adventure Reglement 2014 (siehe Webseite)
- Anmeldung bitte bis Freitagmittag per Mail an info@srcac.ch mit Nickname, voller Name und Mailadresse
- Unkostenbeitrag inkl. Verpflegung im Wald ab dem Todesgrill: CHF 15.- pro Nase, direkt vor Ort zahlbar.

Anmeldeschluss ist der Freitag, 26. September 2014 / 20:00 Uhr!


Das muss für den Moment reichen, damit ihr Euch mental einstellen und Eure Zeit planen könnt.
Weitere Infos kommen tröpfchenweise im Verlauf der Woche.

Die Teilnehmer der 1., 2. und 3. Ausgabe waren begeistert vom Ablauf dieser Adventures. Wir sind sehr gespannt und würden uns natürlich freuen, ob und wenn sich noch der eine oder andere traut.

Im Namen des SRCAC-OK's, Adi

Das war das 3. SRCAC Adventure...

Ja, und dann war es schon vorbei - der Sonntagmorgenblues hat uns wieder. Diejenigen die gestern nicht dabei waren schleichen langsam aus dem Bett und warten auf den Sinn der sie erfüllt...aber diejenigen tapferen Helden die gestern beim 3. SRCAC Adventure dabei waren, ja diejenigen, quälen sich mit Schmerzen aus dem Bett, hoffen dass jede Stufe auf dem Weg zum Klo oder in den Keller nicht so schmerzen möge und grausen sich ab der lästigen Arbeit das Gefährt zu säubern und die leergelutschten Lipos zu laden - aber he: diejenigen die gestern dabei waren wissen auch dass sie die geilsten Typen auf dem Planeten sind weil sie ganze 9(!) Stunden in der unwegsamen und steilen Südflanke des Wildspitzes unterwegs waren.

Das 3. SRCAC Adventure vom 23. August 2014 führte die Teilnehmer nämlich an die Südflanke des Wildspitzes bei Goldau. Das Ziel war es, vom Parkplatz auf 514m.ü.M. auf die Abbruchstelle des Bergsturzes von 1806, dem Gnipen auf 1'535m.ü.M. aufzusteigen. Es blieb beim Ziel, denn der Weg durch die urwaldähnlichen, von Wurzeln, Steinen und Schlamm durchzogenen Serpentinen forderte Mensch und Maschine gleichermassen, so dass wir "nur" auf den Ochsenboden auf 1'165m.ü.M. aufstiegen - aber auch dies reichte für die Erfüllung mit Glückshormonen und Freude über die Leistung als durchschnittlicher Sofasportler. Aber wer jetzt denkt dass dies ein verfehlter Tag war, der irrt: wer dabei war, der genoss den Aufstieg in der Gruppe über fordernde Wegteile, ärgerte sich über fiese Wurzeln die im falschen Moment das Fahrzeug abwarfen und erfreute sich an den fast unmöglich erscheinenden Kletterkünsten seines treuen kleinen Fahrzeugs.

Um viertel vor 11 startete die bunte Truppe nach dem obligaten Fotoshooting (auch Poserfoto genannt) in den 10ni-Weg gleich beim Sportplatz in Goldau. Schnell gewann man an Höhe und der Weg (auch wenn er steinig und mit Hindernissen gespickt war) forderte die im SRCAC-Bootcamp gross gewordenen Fahrer nicht gross heraus. Nach dem ersten Abschnitt gab es zur Beruhigung der "Pumpe" mal einen kurzen Wegteil auf der letzten zivilisierten Strasse bevor es dann wirklich ans Eingemachte auf dem 10ni-Weg ging. Gerade nach oben wurden Fahrer und Fahrzeug gescheucht, unbarmherzig wurden Höhenmeter gefressen und je höher um so mehr erfreute man sich über die kurzen Pausen wenn ein Fahrzeug an einem kleinen Abschnitt rumwürgte oder wenn gar der berühmt-berüchtigte Gaslötkolben bei einer "in-field-emergency-situation" zum Einsatz kam. Doch weder die Natur, noch die Technik, noch die pfeifenden und rasselnden Lungen konnten die Truppe aufhalten und schon bald war man auf 818m.ü.M. angelangt und konnte erstmals einen Blick in den beginnenden Bergsturz erhaschen. Weiter, immer weiter ging es nach oben...die Strecke bot einiges: von Drama über Freudenausbrüche, Verzweiflung und Ernüchterung. Aber der Trail hatte auch viele ungeahnte Möglichkeiten, denn man konnte sich seinen Weg auch selber suchen, ja sogar sich auch selber noch tiefer in die Scheisse reiten mit seiner Wegwahl, denn zwischendurch gab es viele Möglichkeiten auszuloten...um dann kurz später wieder zu einem schmalen Saumpfad zu werden. Die spärlich auftretenden Wanderer beäugten unsere Fahrzeuge lächelnd und die Fahrer bemitleidend - scheinbar waren wir auf der Hobbyleiter in deren Augen tief anzusiedeln. Aber nichtsdestotrotz schafften wir es auf 965m.ü.M. um dann auf einer Strasse uns der "Unter Hütte" zu nähern um dort den Biketrail 964 in Angriff zu nehmen der uns auf den Gnipen geführt hätte...hätte, weil durch die Regenfälle und die Kühe der Trail nicht mehr existent war und wir uns nur mit Mühe bis zum Ochsenboden auf 1'165m.ü.M. hochkämpfen konnten. Dort genossen wir die Aussicht und sogar die Sonne schenkte uns ein paar Strahlen, so dass wir die grandiose Aussicht auf den Lago Millionario (Zugersee), den Talkessel von Schwyz mit dem Lauerzersee und der imposanten Abbruchkante des Bergsturzes von Goldau geniessen konnten.

Die Teamentscheidung wieder abzusteigen und als neues Tagesziel die Bergwirtschaft Gripsch anzupeilen erwies sich als richtig...der Abstieg erfolgte durch den Biketrail „gerade Wand“ und war sprichwörtlich eine Mutprobe für die Maschinchen…äh Fahrer. Unten angekommen genoss man nochmals die Aussicht auf Arth am See und die Rigi, bevor es dann auf der Direttissima zur Strasse und von dort wiederum Richtung Bergsturz ging. Man querte dann den Bergsturz von 2005 der imposant anzuschauen ist - auch wenn er rund 1’000 mal kleiner ist als der grosse Goldauer Bergsturz. Pünktlich als die Bergwirtschaft erreicht wurde fing es an zu regnen - eine gute Ausrede um 5 Minuten länger am Tisch zu verweilen und die Beine baumeln zu lassen nach den vielen Höhenmetern.

Nach der kurzen Rast ging es dann über den Weg nach unten über schmierige Stellen und noch seifigere Wurzeln…und nicht selten hallte das sattsam bekannte Scheppern von sich auf Felsen ausruhendem Lexan durch den Urwald. Aber nichts ging kaputt und und pünktlich der sich langsam ausbreitenden Nacht entgegen gelangte man auf den Parkplatz um sich dann bald darauf gemütlich auf die Sitze der 1:1-Fahrzeuge gebettet nach Hause zu schaukeln.

Wir danken allen Teilnehmern für Ihre Belastbarkeit, Ihren Enthusiasmus und die Zeit dir Ihr mit uns verbracht habt - es war cool!

Wir hoffen Euch auch anlässlich des 4. SRCAC Adventures vom 27. September 2014 begrüssen zu dürfen!

Im Namen des SRCAC-OK’s, Adi