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SWSCBS 27.06.2015 | Swiss RC Adventure Challenge

              


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SWSCBS 27.06.2015

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Ein Samstag im Juni 2015. Eine wunderschön verträumte Landschaft an den Flanken der Rigi (auch Königin der Berge genannt). Zentralschweiz halt – dort ist die Welt noch heil und die Natur frei von all’ dem neumodischen Zeugs. Doch an diesem Samstag war das nicht der Fall...die SRCAC rief zum ersten reinen Streetscale-Wettbewerb seit Jahren...

Die SWSCBS `15 richtete sich an alle Fahrer von wunderschön detailliert ausgebauten, dekorierten und liebevoll zusammengezimmerten Fahrzeugen damit diese wieder mal dem Kellermief (oder bei einigen Herren aus dem Kofferraum) entfliehen konnten. Artgerechte Bewegung in Mitten der schönen Natur, das Treffen von Gleichgesinnten, das Fachsimpeln und natürlich auch der Genuss von Fahrminuten, schwierigen Passagen, millimetergenauem Zirkeln um Torstangen und vielleicht auch mal wieder das kindliche Leuchten in den Augen zu spüren. Für solche Momente und Stunden war der Platz an der Nordflanke der Rigi unter dem dichten Blätterdach wie geschaffen.

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In den frühen Morgenstunden, die Vögel rieben sich noch den Schlaf aus den Augen und die ersten Blindschleichen waren nicht nur am Waldrand unterwegs, sondern auch auf schmalen Bergstrassen, traf die Vorausabteilung ein und bugsierte rund 240kg Material aller Art auf den Platz: Zelte, Brennmaterial, Sitzgelegenheiten, Verpflegung und Baumaterial. Zügig ging es dann daran die Infrastruktur auf Platz hinzuwerkeln um dann umso mehr Zeit für den Streckenbau investieren zu können.

Knapp unterhalb des temporären Hauptquartiers an der Grillstelle entstanden an den sanften Hängen (okay, für gewisse Fahrzeuge gab es tatsächlich lexanscheppernde Klippen im Wald) im Wald zwei Kurse die nur für die Streetfahrzeuge ausgelegt waren. Dies hiess aber nicht dass es möglich war diese mit verbundenen Augen zu fahren – im Gegenteil: es wurde den Piloten und Maschinchen alles abverlangt und es war manchmal ganz frei nach dem Motto „Jeder Millimeter zählt!“

Der Kurs 1 beinhaltete 32 Tore und hatte neben schönen Aussichten und sanften Kurven auch heftige Sidehillingpassagen und Falllinienabfahrten, verzwickte Ecken und natürliche Hindernisse die genau dann im Weg waren wenn doch schon jedes Haaresbreite für das passgenaue Anfahren oder Rangieren im oder vor dem Tor nötig gewesen wäre. Einmal rauf und einmal runter wäre die Kurzform, aber jeder der dabei war kann bestätigen dass es noch seitwärts, quer, Seitenlage, Vorlage und Queschtlage gab...und noch ein paar Lagen mehr.

Der Kurs 2 begann im Schmodder des Todes und kurvte sanft um Hindernisse die der übliche Wald der Schweiz zu bieten hatte – und dies auf einer sauber vorbereiteten Strecke frei von störenden, unscaligen Hindernissen. Die so eingelullten Piloten wurden alsbald von steilen Abfahrten, engen Kehren und dann mit dem Moment des Schreckens belohnt als sich der Blick in die tosende Schlucht des Bergwassers öffnete. Waren doch an den Hängen des Wildbachs Querungen, steile Abstiege und wackelige Brücken zu überqueren. Heil unten bei der „Bridge of no Return“ angelangt wurden die Piloten dann über die „Serpentinen der hängenden Lungenflügel“ nach oben gescheucht – immer das Fahrzeug vor Augen, die nächsten Kurven im Blick und den fiesen Gegenverkehr fürchtend.

Doch jedes Fahrzeug meisterte die Strecken ohne Probleme und nachdem jeder Pilot seine Strecken absolviert hatte, sah man da und dort dass noch andere Fahrzeuge aus dem Gepäck gekramt, die Strecken umgekehrt befahren oder in Gruppen nochmals an kniffligen Ecken probiert wurde.
Da die technische Abnahme zugleich auch die Scalewertung beinhaltete um schöne und detailgetreue Fahrzeuge zu belohnen, wurde auf den Strecken um jede Torberührung gefeilscht und sorgsam Strafpunkte vermieden. Dass dies mit rechten Dingen zu und her ging, dafür sorgten die Teilnehmer untereinander die sich gegenseitig auf dem Parcours begleiteten und nach dem „GoDCoC“ (Gentleman of Dirt Code of Conduct) die Fahrfehler notierten und so eine Gesamtwertung möglich machten.

Am Ende des Tages (der Grill lief nochmals heiss) wurden dann die Besten aus der Summe der Einzelwertungen (Scalepunkte des Fahrzeugs und Geschicklichkeit auf den Strecken) gekürt – aber das war eher Nebensache, denn Hauptsache war, dass alle Spass und Freude am Hobby (und der Möglichkeit einen gemeinsamen Tag zu verbringen) hatten.

Das Wetter zeigte sich im Übrigen von seiner besten Seite: Durchzogen beim Aufbau, schwül beim Eintrudeln der Teilnehmer und pünktlich zum Start gab es Regentropfen, Gewitter, Aufhellungen, Wolken, Wind und im Laufe des Nachmittags eitel Sonnenschein – leider kein typisches SRCAC-Wetter, aber wir haben es verkraftet.

Wir möchten uns bei allen Teilnehmern für ihr Kommen bedanken, unserem Hauptsponsor wemu.ch für seine Teilnahme und die vielen Dinge die er uns an seinem Stand zeigte, den Helfern, den Leuten die spontan Dinge zum Tag resp. für das Gemüt beisteuerten und die vielen helfenden Hände beim Aufräumen.
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