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SRCAC am Superscale 2016 | Swiss RC Adventure Challenge

              


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SRCAC am Superscale 2016

Zwei unserer hartgesottenen Mannen sind weit in den Norden gefahren.

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Sie den langen Weg nach Dortmund in die Kiesgrube Hohensyburg unter die Räder genommen und die Schweizer Szene ehrenhaft vertreten. Nachfolgend der Bericht von Björn und Heinz.

Pfingsten ist schon lange vorbei und somit auch der Superscale 2016 in Dortmund. Hier eine Zusammenfassung unserer kleinen Reise in den Norden:

Heinz und ich sind bereits am Donnerstag gefahren. Wir wollten es gemütlich angehen, es sollte auch etwas Urlaub sein. Hohensyburg ist ja nicht gleich um die Ecke und ich war froh in Heinz’s Mini kutschiert worden zu sein. Eingecheckt haben wir im Hotel Sunshine, nur wenige Autominuten vom Kieswerk.

Der Freitag empfing uns dann mit strahlendem Wetter und herrlichen 25°. Der Superscale fing ja erst um 15 Uhr an, und so blieb uns noch genug Zeit für anderes. Wir entschieden uns für eine gemütliche Wanderung im dortigen Naherholungsgebiet runter zur Ruhr. Dabei folgten wir einem ziemlich coolen Waldweg, der allerhand scalertaugliche Passagen anbot. Natürlich haben wir das registriert und gespeichert, …wer weiss.
Am Nachmittag war es dann soweit, um 15 Uhr nahmen wir den Umschlag mit den Eintrittsbändeli und den Spielregeln entgegen. Etwas später dann wurde das „Free Scale“-Gelände geöffnet.
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Die Kiesgrube ist nicht sonderlich gross, aber sie war noch bescheiden besucht. Die Tracks liessen keine Wünsche offen, Steine, Sand, Matsch, Wasser, Brücken Stege usw. Das ganze Gelände ist gespickt mit kleinen Details. So fehlte die Posergarage eben so wenig wie der Ticketschalter für die Fähre, und die Outdoordisco untermalte die Location akustisch. Schilder und Absperrungen zeigten einem den Weg, aufgebockte Scaler mit „Reifenpannen“ mussten umfahren werden und gut gebaute, leicht bekleidete 1:10-Damen auf Enduros zeigten beeindruckende Wheelies im Gelände.
Wie gesagt, es war noch nicht allzu viel los, und so konnten wir genüsslich unsere Karren für ein paar Stunden durch Gegend steuern. Heinz hat sich natürlich an einige besonders fiese Stellen gewagt. Ist klar, das ich dann nicht den Schwanz einziehen wollte. Spätestens als die beiden Schweizer dann am Boden kniend, mit Sandblechen und Seilen ihre Fahrzeuge geduldig und mühevoll um irgendwelche Felsen zirkelten, fühlte man gelegentlich ein ungläubiges Kopfschütteln anderer Teilnehmer im Nacken.
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Für den Samstag, hatten wir uns für je zwei Wettbewerbe angemeldet; Heinz fuhr die Challenge und die Trophy A, und ich die Challenge und die Challenge Pro.
Ich war schon beim Frühstück nervös. Allerdings wurden die Wettbewerbe dann nicht ganz so heiss gegessen, wie sie gekocht wurden. Auch hier gilt es vor allem Spass zu haben.
Inzwischen hatte sich das Wetter etwas verschlechtert, es blieb jedoch trocken doch der Wind blies einem gelegentlich den Sand in die Löcher. Dies machte die Wartezeit an den Starts etwas unangenehm. Dafür hatte man genug Zeit mit anderen Piloten zu quatschen.
Die beiden Challenge-Tracks waren nur kurz, ein paar Minuten nur, hatten es aber in sich. Die Streckenführung wurde teilweise sehr gemein geführt, und der trockene, rutschige Untergrund war herausfordernd.
Die Trophy-Strecke war ebenfalls nicht sehr lang, aber auch hier wurde das ganze Können des Fahrers abverlangt. Die Trophy-Fahrzeugabnahme war bemerkenswert; Es wurde kein Detail ausgelassen und alles mitbewertet; Beleuchtung / Blinker / Bremslicht / Rückfahrlicht, bewegliche Scheibenwischer, 1.Hilfekasten, Bergungsmittel, usw. …wirklich cool.

Mit 293 gemeldeten Fahrern und 380 Besuchern war dann das Gelände ziemlich voll. Die Free Scale Strecke wurde auch stark in Mitleidenschaft gezogen. Diese wurde dann jeweils über Mittag geschlossen, um nötige Streckenreparaturen vorzunehmen. Hier zeigte sich der Nachteil von vielen Leuten in der kleinen Grube. Dies ist aktuell mit ein Thema im Rockcrawler-Forum.
Um der Menschenmenge etwas zu entkommen, machten wir es uns auf der „Racers Paradise“-Strecke gemütlich. Es waren keine Racer da, aber jede Menge Steine, Geröll und andere Hindernisse. Auch hier konnten wir uns nach Herzenslust austoben.
Spätnachmittags machten wir Schluss, verdrückten noch ein Stückchen lecker Kuchen mit Kaffee und machten uns auf den Weg zum Hotel.


Das Wetter versprach nicht besonders toll zu werden, deshalb hatten wir uns am Sonntag beim Frühstück eine Alternative zur Kiesgrube überlegt. Anstatt im Regen durch den lehmigen Matsch zu karren, entschieden wir uns für die Wanderwege, welche wir uns am Freitag angeschaut hatten. Im Wald waren wir vor Regen und Graupelschauer relativ gut geschützt, doch trotzdem war es eine feuchte Angelegenheit.
Wir bestückten unsere Fahrzeuge mit neuen Kraftriegeln und fuhren direkt vom Hotelparkplatz los. Wettertechnisch waren nicht besonders viele Spaziergänger unterwegs, wir wurden aber trotzdem gelegentlich bemitleidenswert angestarrt. Wir bezwangen die ganze Strecke nach allen Regeln der Scalerkunst, was nicht immer einfach war. Um die vier Stunden waren wir unterwegs, zuerst runter bis zur Ruhr, dann den ganzen Weg wieder rauf.
Wir verzichteten im weiteren Verlauf des Tages auf die Kiesgrube, und genossen dafür noch ein, zwei schönes Pils.
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Der Montag war dann für die Rückreise verplant.

Für mich war es das erste, für Heinz bereits das zweite mal. Der Superscale, vormals zusammen mit dem Supercrawl, ist eigentlich ein „must“. Sowas wie ein „Hadsch“ für Scaler.
Es ist beeindruckend mit wie viel Enthusiasmus das Ganze aufgezogen wird. Klar gibt es, wie an allen Anlässen, pro’s und cons’s, aber insgesamt macht die Superscale-ORGA einen Topjob.

Ich für meinen Teil, werde bestimmt wieder mal da hoch fahren. Es hat sich definitiv gelohnt und Spass gemacht. Cool wäre es natürlich, irgendeinmal mit einer netten kleinen SRCAC-Delegation dabei zu sein.

Hier den Link zum Superscale 2016 mit Bildern, Videos und laufenden Diskussionen:
https://www.rockcrawler.de/index.php/Board/121-Superscale/


Gruss, Björn & Heinz
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